erste Mannschaft

Kreisliga B3

SCC - Der Vorbereitungsplan steht

Zum lockeren Kicken treffen sich die Fußballer des SC Capelle bereits seit einigen Wochen wieder. Das ändert sich auch in nächster Zeit nicht, so wirklich ernst wird es erst am 11. Juli.

auftakt21Dann nämlich steht die erste offizielle Trainingseinheit auf dem Programm und die Spieler werden erstmals voll belastet. Sieben Tage später steht bereits das erste Testspiel auf dem Programm. Drei Trainingseinheiten sindPro Woche angesetzt, bis zum Saisonstart am 29. August bestreitet der SSC sieben Spiele.

Bei näherer Betrachtung des Plans fallen drei Highlights ins Auge:

Da wären zum einen die Testpartien gegen die Bezirksligisten SuS Olfen und Union Lüdinghausen, zum anderen das Abschiedsspiel für ein Trio: Denn Lars Zimmermann, Alexander Reher und Stefan Möers räumen nach langer Vereinszugehörigkeit das Feld. Am siebten August werden sie entsprechend ein letztes Mal gebührend gefeiert und verabschiedet.

Die Testspiele des SC Capelle im Überblick:

  • 18. Juli: SC Capelle – SuS Olfen II
  • 25 Juli: SC Capelle – GS Cappenberg II
  • 30 Juli: SuS Olfen – SC Capelle
  • 01. August: SC Capelle – SG Telgte II
  • 05. August: SC Capelle – Union Lüdinghausen
  • Wochenende 15. August: 1. Pokalrunde und/oder Test gegen SuS Kaiserau II
  • Wochenende 22. August: 2. Pokalrunde und/oder Test gegen SuS Kaiserau IIjas

 

(Quelle: Ruhrnachrichten)

 

Felix Nölken arbeitet am Comeback

In der Fußball-Kreisliga B bestreitet ein Mittelfeldspieler seine letzte Partie für den SC Capelle vor über zwei Jahren. Mehrere Operationen und Folgeverletzungen später könnte die Leidenszeit nun ein Ende haben.

Felix Nölken 1Nach der Hinrunde der Spielzeit 2017/2018 unterzieht sich Felix Nölken einer Operation, weswegen der heute 24-Jährige fast ein Jahr ausfällt und erst zur zweiten Halbserie der Saison 2018/2019 wieder zur Verfügung steht. „Die Rückrunde habe ich dann gespielt, bis meine alte Verletzung wieder aufgekommen ist und ich wieder operiert werden musste“, sagt Nölken.

Weitere Rückschläge

Der Pechvogel fällt daraufhin erneut lange aus und kann erst nach einem weiteren halben Jahr ohne Fußball die Belastung langsam steigern. Doch als wären zwei Operationen mit insgesamt schon anderthalb Jahren Ausfallzeit nicht genug, wird Nölken von weiteren Rückschlägen heimgesucht.

„Ich hatte nach zwei Operationen meine alte Verletzung endlich überstanden, als ich Probleme mit meinem Knie bekommen habe“, erzählt der Spieler. Die lange Zwangspause ohne Sport führt nach Wiederaufnahme des Trainings zu Überbelastung im Knie und Nölken kommt in der vergangenen Spielzeit auf keine einzige Einsatzminute.

Der Trainer des SC Capelle, Reinhard Behlert, betrachtet diese Phase auch mit etwas Abstand noch als besonders tragisch. „Es war schon unglaublich, wie er sich zusätzlich zu den schweren Operationen immer weitere Sachen zugezogen hat. Das tat mir unglaublich leid für ihn“, so Behlert.

Doch der defensive Mittelfeldspieler gibt nicht auf und wartet, bis seine Knieschmerzen auskuriert sind, um erneut mit dem Aufbautraining zu beginnen – den nächsten Rückschlag unwissentlich schon wieder vor der Brust. Beziehungsweise im Fuß, denn Nölken verletzt sich im September erneut. „Der Arzt sagte, dass es eine Sehnenreizung ist, die ging aber einfach nicht weg und die Schmerzen sind geblieben“, so Nölken.

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Manuel Lachmann bleibt

Ein Führungstrio verlässt den SC Capelle nach der Saison, der Umbruch ist bereits eingeleitet. Ein Spieler der alten Garde bleibt aber dabei, unterstützt und will noch einiges erreichen.

In Alexander Reher, Lars Zimmermann und Stefan Möer verliert der SC Capelle gleich drei tragende Säulen der Mannschaft. Das Gebilde des Fußball-B-Ligisten kommt dadurch nicht ins Wanken. Denn der SCC kann auf andere belastbare Stützen zählen, um im Bild zu bleiben.

Lachmann bleibtAcht Jahre lang trug Manuel Lachmann die Kapitänsbinde beim SCC. Vor der Saison 2019/20 machte er jedoch Platz und gab sein Amt ab. Seitdem führt Simon Walter die Mannschaft aufs Feld. Dennoch gehört Lachmann an der Gorfeldstraße weiter zum Führungsstamm.

„Wortführer war ich eigentlich in jedem Jahr, auch wenn ich nicht Kapitän war“, sagt der 33-Jährige. „Und solange ich merke, dass mein Wort etwas zählt, unterstütze ich damit die Mannschaft und versuche sie zu steuern.“ Dass er nochmal ein Amt übernimmt, schließt Lachmann aber aus.

Jüngere sollen die Abgänge des gestandenen Capeller Trios Reher/Zimmermann/Möer kompensieren. Leicht wird das nicht, wie Lachmann glaubt: „Sie haben die Mannschaft mit geleitet, da geht einiges verloren. Es ist schade, dass die drei Jungs gehen, aber ich kann ihre Gründe nachvollziehen.“

Wer soll nun ihren Platz einnehmen?

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