SC Capelle nimmt nach Sieg die Top fünf ins Visier
Der SC Capelle setzt seinen kleinen Lauf fort. Gegen die Reserve des SV Drensteinfurt gelingt der dritte Erfolg in Serie – diesmal mit deutlichem Abstand.
Früher Rückstand, klare Antwort: Der SC Capelle hat sich am Sonntag in der Kreisliga B3 Münster mit 6:1 (3:1) gegen den SV Drensteinfurt II durchgesetzt und klettert damit auf Platz sechs.
Die Gastgeber erwischten keinen guten Start und gerieten nach einem Fehlpass früh in Rückstand. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und bekommen direkt das 0:1“, sagte Trainer Tobias Temmann. Die Antwort folgte jedoch schnell: Ole Quante glich mit einem sehenswerten Schuss aus (19.).
Capelle übernahm anschließend die Kontrolle. Janik Hülsmann (31.) und Simon Walter (45.+1) trafen noch vor der Pause zur Führung. „Die Treffer waren gut herausgespielt. Simon Walter und Janik Hülsmann haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, so Temmann.
Nach dem Seitenwechsel sorgte Sinan Kixmöller mit drei Treffern (55., 84., 87.) für klare Verhältnisse. Besonders sein letzter Abschluss stach heraus: „Er lässt zwei Gegenspieler stehen und schlenzt den Ball ins lange Eck.“
Mit dem dritten Sieg in Serie bleibt Capelle auf Kurs Richtung Top fünf. „Wir wollen weiter Punkte sammeln und noch etwas angreifen“, betonte Temmann.
(Quelle:Ruhrnachrichten)
Stefan Möer rettet den SC Capelle mit seinem Siegtor
Eigentlich spielt er bei den Altherren. Beim Sieg des SC Capelle gegen den VfL Senden III hilft ein Routinier aus und wird überraschend zum Matchwinner.
Mit einem sehenswerten Treffer führte Stefan Möer den SC Capelle in der Kreisliga B3 Münster zu weiteren drei Punten. Gegen den sich im Abstiegskampf befindenden VfL Senden III gewannen die Capeller letztlich mit 2:1. Der Mittdreißiger, eigentlich bei den Altherren aktiv, rückte kurzfristig in den Kader der ersten Mannschaft. „Personell sieht es in der ersten Mannschaft aktuell nicht so rosig aus“, erklärt Möer seinen Einsatz.
Der Einsatz kam allerdings früher als geplant. Nachdem sich Janis Hölscher in der Anfangsphase des Spiels verletzt hatte, wurde Möer schnell gebraucht. „Das ging dann doch schneller als erwartet“, gibt der Offensivspieler zu. Dass er überhaupt zur Verfügung stand, war auch den Umständen des Spiels zu verdanken: „Mittwochs passt das ganz gut, da haben wir so oder so immer Altherrentraining.“ Eigentlich hatte sich Möer bereits 2021 offiziell aus der ersten Mannschaft des SC Capelle verabschiedet und war danach hauptsächlich bei den Alten Herren aktiv. „Klar, man merkt schon, dass man nicht mehr so fit ist wie früher. Die Knochen merkt man schon ein bisschen“, meint er nun mit Blick auf die körperliche Belastung.
Sein Einsatz zahlte sich am Ende jedoch aus. Mit einem Traumtor entschied er die Partie zugunsten des SC Capelle. Ob er erneut einspringen würde, beantwortete er klar: „Wenn´s gar nicht anders geht und Not am Mann ist, würde ich es natürlich immer machen.“ Allerdings ist das für ihn keine Dauerlösung. „Mit zwei Kindern ist das am Sonntag oft schwierig“, erklärt Möer und fügt hinzu: „Wenn ich das zu oft mache, dann merke ich es auch am Knie. Deswegen muss ich auch immer gucken, was der Körper so sagt.
(Quelle:Ruhrnachrichten)
SC Capelle - ersten B-Liga-Sieg 2026
Der Werner SC II unterliegt dem SC Capelle, der vor allem nach der Pause eine überzeugende Leistung zeigt.
Der SC Capelle hat sich mit einem 3:1-Auswärtssieg beim Werner SC II den ersten Pflichtspielerfolg im Jahr 2026 gesichert. In einer intensiven Partie drehten die Gäste einen frühen Rückstand und verdienten sich den Dreier vor allem mit einer starken zweiten Hälfte.
Kreisliga B3 Münster
Werner SC II – SC Capelle 1:3 (1:1)
Dabei begann die Partie aus Sicht der Hausherren optimal. Eftal Calikbasi verwandelte früh einen Foulelfmeter zur Führung (13.). Doch Capelle ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. „Es ging unglücklich los mit dem Elfmeter, den man durchaus geben kann“, sagte Capelles Trainer Tobias Temmann. „Aber ab der zehnten Minute waren wir klar die bessere Mannschaft.“ Tatsächlich übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Noch vor der Pause glich Janis Hölscher aus. „Allein in der ersten Halbzeit müssen wir noch zwei, drei Tore machen“, so Temmann. Nach dem Seitenwechsel setzte sich dieses Bild fort. Capelle drückte weiter, während der WSC II kaum noch für Entlastung sorgen konnte.
Küchler sah die Entwicklung ähnlich: „Wir machen das 1:0, aber man hat gemerkt, dass Capelle sehr giftig war. Am Ende haben sie verdient gewonnen und hätten das auch noch höher verdient.“ Zwar hatte der WSC II noch vereinzelte Chancen, „auch das 2:0 auf dem Fuß“, doch die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter. Hölscher traf ein zweites Mal, ehe Sinan Kixmöller den Deckel draufmachte. Für Capelle war es ein wichtiger Befreiungsschlag nach zuletzt schwierigen Wochen. „Endlich mal wieder drei Punkte“, atmete Temmann durch. Besonders hob er neben Doppeltorschütze Hölscher auch Janik Hülsmann hervor: „Er war Dreh- und Angelpunkt.“
Für beide Teams kommt die anstehende Osterpause zur rechten Zeit – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Capelle geht personell am Limit in die spielfreie Woche. „Die Jungs gehen auf dem Zahnfleisch, spielen seit vier Wochen durch“, sagte Temmann. „Deswegen bin ich froh, dass jetzt mal Pause ist.“